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Hast du das Gefühl, dass du eine gute Verbindung zu deinem Körper hast? In meiner Arbeit mit meinen KlientInnen erlebe ich immer wieder, dass diese Verbindung fehlt oder nicht gut ausgeprägt ist.

Es gibt mittlerweile schon Studien, die zeigen, dass es gesundheitliche Vorteile bringt, wenn man den eigenen Geist mit dem Körper in Verbindung sieht. Falls du dich jetzt fragst, was das genau bedeuten soll, unbedingt weiterlesen!

Es ist Ende Jänner, was bedeutet, dass viele von uns Vorsätze haben für das neue Jahr, oft auch, die Ernährung zu verbessern und ein gesünderes Verhalten zu entwickeln – egal in welchen Bereichen. Viele wollen Dinge anders machen als in der Vergangenheit. Wie du vielleicht selbst schon erlebt hast, funktioniert es meist nicht, sich einfach selbst zu überreden, jetzt einem gesünderen Lebensziel nachzugehen.

Vielleicht habe ich aber eine Lösung für dich – einen Ansatz, den du bis jetzt noch nicht so klar vor Augen hattest.

Wenn du deine Einstellung über die Beziehung zwischen deinem Körper und Geist veränderst, kann das tatsächlich dazu beitragen, dass deine ungesunden Verhaltensweisen weniger werden.

Den eigenen Körper nicht nur als „Hülle“ sehen

Ich vergleiche unseren Körper oft damit, dass er ein Vehikel ist, mit dem wir uns auf der Erde fort bewegen. Dennoch ist es wirklich wichtig, sich auch dessen bewusst zu sein, dass er mehr ist als nur eine „Hülle“. Wir müssen uns nämlich auch um diese Hülle kümmern und daher eine Verbindung zu ihr herstellen!

Vor einigen Jahre gab es eine Studie der Universität Köln darüber, wie unser Denken über Körper und Geist die Gesundheit beeinflussen kann.

In der ursprünglichen Studie gab es zwei Gruppen. Die eine Gruppe bekam einen wissenschaftlichen Text zu lesen, der die Idee des Dualismus von Körper und Geist förderte. Das heißt es ging um die Vorstellung, dass „der Körper und der Geist einer Person zwei voneinander getrennte Dinge sind“.

Die andere Gruppe bekam hingegen einen Text, der die Idee förderte, dass „der Geist und der Körper einer Person im selben wurzelten.“ Anschließend füllten die TeilnehmerInnen einen Fragebogen über das gewohnte Gesundheitsverhalten aus. Beispielsweise bewerteten sie, wie oft sie „die Menge an Fett einschränken, das sie essen“ oder „wie regelmäßig sie ins Fitnessstudio gehen“.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Personen, die den Geist und den Körper als getrennt wahrnehmen, weniger Engagement für gesundheitsbezogene Verhaltensweisen aufzeigen. Anscheinend ist der Umgang mit dem Körper weniger wichtig, wenn man ihn nur als „Hülle“ ansieht.

Jetzt sind natürlich Selbstberichte zu einem Fragebogen über gesundes Verhalten so eine Sache. Aber macht es nun einen Unterschied, ob ich Körper und Geist als getrennt oder verbunden wahrnehme? Um das herauszufinden, führten die Forscher eine weitere Studie durch. Nachdem die Personen diesmal Texte über den Geist-Körper-Dualismus oder die Geist-Körper-Verbindung gelesen hatten, boten sie den StudienteilnehmerInnen ein Kochbuch an, das sie als Entschädigung für die Teilnahme an der Studie mit nach Hause nehmen konnten.

Das spannende war, dass einige der Kochbücher ungesunde Rezepte enthielten, während andere sich auf gesunde Varianten konzentrierten. Die Forscher argumentierten damit, dass, sollten Menschen, die über die Körper-Geist-Verbindungen lasen, mehr Interesse an einem gesunden Essverhalten zeigen, diese auch eher das Kochbuch mit gesunden Optionen wählen würden. Und genau das war auch das Ergebnis.
In einer abschließenden Studie, nachdem die TeilnehmerInnen aufgefordert wurden, über die Verbindungen zwischen Körper und Geist nachzudenken, aßen die Personen tatsächlich mehr gesunde Mahlzeiten.

Was bedeutet das jetzt für dich?

Die Gesundheit deines Geistes hängt stark mit der deines Körpers zusammen. Wenn du dir das bewusst machst, dann wirst du in deinem Leben gesündere Entscheidungen treffen, was du essen sollst, wie viel Schlaf dir gut tut und wie du dich allgemein verhalten solltest, um gesund zu sein/bleiben. Wenn du die Kraft deines Körpers wertschätzt und die Verbindung zu deinem Geist wahrnimmst, wird es dir allgemein besser gehen.

In meiner Arbeit geht es vorrangig darum, dieses Verhältnis wieder zu verbessern und zu stärken! Einen liebevollen Umgang mit sich zu finden und auf sich und seinen Körper zu achten, ihn wieder zur besten Freundin / zum besten Freund zu machen, ist ein wesentlicher Aspekt meiner 1:1 Balancen. Falls du das Gefühl hast, du brauchst Unterstützung, dann melde dich gerne zu einem kostenlosen Erstgespräch bei mir und wir klären, was ich für dich tun kann und wir schauen, ob mein Ansatz der richtige für dich ist.

Es ist übrigens nie zu spät, die Verbindung zu sich und seinem Körper zu stärken. Ich habe auch Klientinnen, die mit über 70 Jahren zu mir kommen und diese Verbindung stärken möchten, um sich kräftig und wohl zu fühlen!

Ich wünsche dir eine liebevolle Verbindung zwischen deinem Geist und deinem Körper und viel Gesundheit in deinem Leben!

Und hier noch eine kurze, aber sehr kraftvolle Übung:

Stell dir einmal bewusst vor, dein Körper ist deine beste Freundin/dein bester Freund und betrachte deinen Umgang mit ihm. Was würdest du anders machen? Was passt schon gut? Welches Gefühl steht im Vordergrund?
Was kannst du jetzt schon verändern, um das Verhältnis zu verbessern?

Liebe Grüße
Marianne

 

Quelle: Forstmann, M., et al. (2012) “The mind is willing, but the flesh is weak”: The effects of mind-body dualism on health behavior, Psychological Science 23, 1239–45

Warum die Verbindung zwischen Körper und Geist so wichtig ist!

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